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Allgemein

Hier erzähle ich euch erstmal ein bischen was über AFS, meine und die weltweit größte Austauschorganisation.

AFS bedeutet "American Field Service" und wurde ursprünglich von Amerikanischen Soldaten gegründet, die während der beiden Weltkriege friewillig Sanitätstransporte durchführten.

Schon nach dem ersten Weltkrieg suchten sie nach Möglichkeiten, neuen Kriegen vorzubeugen und für mehr Toleranz und Völkerverständigung zu sorgen.
Deshalb entstand die Idee, jungen Menschen für längere Zeit die Möglichkeit zu geben, ein anderes Land kennen zu lernen - der Jugendaustausch war erfunden.

Heute hat AFS weltweit Büros in über 60 Ländern. Aus der ursprünglich amerikanischen Organisation ist eine Gemeinschaft von selbständigen AFS Partnern geworden.
Über 120.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für AFS und in den letzten 50 Jahren haben insgesamt mehr als 350.000 Gastfamilien und Jugendliche teilgenommen.

"Ihr Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung ist es, persönliche und lebenslange Freundschaften zu schaffen. Im direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, von Kultur zu Kultur lernen sie Fremdes zu verstehen und Bekanntes mit neuen Augen zu sehen."

AFS in Deutschland: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. mit Hauptsitz in Hamburg
Die deutsche AFS-Organisation umfasst bundesweit inzwischen über 80 Komitees mit rund 2.600 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Sie betreuen die Gastschüler und Gastfamilien vor Ort und führen die Auswahlen, Vor­ und Nachbereitungen für die Austauschschüler durch.

AFS finanziert sich durch
- Teilnahme­ und Vereinsbeiträge
- Spenden
- Stiftungsmittel, öffentliche Mittel
- Zuwendungen von Bundesministerien, der Europäischen Union
- Firmenstipendien

Damit niemand, vor allem aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten, auf ein ATJ verzichten muss, bekommen jährlich eben ca 30% der Jugendlichen Voll- oder Teilstipendien.

das und mehr gibts zum nachlesen auch nochmal auf http://www.afs.de

Zusätzlich noch was zum Erklären:
Hopees nennt man die Jugendlichen, die grade auf ihr ATJ vorbereitet werden und bald weggehen,

Awayees sind die Jugendlichen, die gerade ihr ATJ machen und

Retournees heißen demzufolge die zurückgekehrten Austauschschüler, von denen erwartet wird, dass sie sich noch ein bis zwei Jahre ehrenamtlich in ihrem Komitee einsetzen.

ATJ bedeutet Austauschjahr

VB gleich Vorbereitung

PPP ist das Parlamentarische Patenschafts Programm, das vom Bundestag finanziert wird und jährlich an ca. 350 Menschen vergeben.
Jedoch ist nicht gesichert, dass jedes Komitee auch ein Stipendium bekommt.
Das PPP besteht übrigens erst seit 1983 und umfasst unter anderem die Reise- und Programmkosten, sowie die notwendigen Versicherungskosten, nicht aber das Taschengeld.
9.7.06 13:55


Juli 2006

Hallo, liebe Besucher meines Blogs!

Diese Woche beginne ich mit dem Einrichten und Erstellen dieser Homepage, die sich hauptsächlich auf mein Austauschjahr und das ganze Drumherum bezieht.
Höchstwahrscheinlich weden hier auch Fotos erscheinen, damit ihr auf dem Laufenden bleibt und Eindrücke aus Lettland gewinnt.

Heute erzähle ich erstmal, wie alles angefangen hat:
Im Juni 2005 las Mama in der Zeitung einen kleinen Artikel über das PPP (parlamentarisches Patenschafts Programm), ein Vollstipendium für ein Jahr USA, und wir entschieden uns spontan dafür, mich einfach mal zu bewerben und abzuwarten.

Kurz darauf war ich auch schon in der engeren Auswahl mit 8 weiteren Bewerbern und wir wurden bei einem Auswahlwochenende im Herbst genauer unter die Lupe genommen.
Bei dem WE, das in der Jugendherberge Nottuln statt fand, waren auch ca 40 Bewerber für das Regelprogramm von AFS (was mich erstaunte: 90% Gymnasiasten, davon ca 80% mit einem Zeugnisdurchschnitt unter 2,0 und 10% Realschüler!) und 15 Betreuer, die uns alle von ihren jeweiligen Austauschjahren erzählten.
Total beeindruckt und berauscht von den gewonnenen Eindrücken, packte jeden Teilnehmer die Lust, ins Ausland zu gehen.
Also bewarb auch ich mich für das Regelprogramm von AFS, obwohl wir das (u.a. die hohen Kosten) gar nicht eingeplant hatten.
Bei der weiteren Auswahl für das PPP schied ich leider, sowie 4 weitere Kandidaten, aus, aber dann kam am 10. Januar der ersehnte Anruf aus Hamburg.
Ein Platz in Lettland sei für mich freigeworden und ich solle mich am besten bis zum nächsten Tag entscheiden.

Nun gut, jetzt mussten meine Mutter und ich erstmal mehr über das Land herausfinden und gut nachdenken, denn das könnte meine einzige Chance sein, jetzt ins Ausland zu gehen.
Da für uns aber sowieso nur Osteuropa in Frage kam, fiel die Entscheidung relativ leicht und ich sagte zu.
Eine Woche später trudelte auch schon ein richtig dicker Bewerbungsbogen bei uns ein, für den 14 Tage Zeit blieben: 30 Seiten lang, der außer Informationen über mich und meine Familie auch Ärztliche und Schulische Gutachten einforderte (wobei gerade Ferien waren und wir deswegen noch eine Woche länger Zeit bekamen).
Ein neuer Reisepass musste beantragt, Impfungen gemacht und zu vielen Behörden gelaufen werden.
Alles noch in 4 mal kopieren, et voilá, nach viel Arbeit war alles - auf Englisch- fertig.

Nun kamen mehrere Vorbereitungswochenenden von meinem Komitee, bei denen wir uns mit den Retournees austauschen konnten.
Die erste VB war vom 27.01.06 bis 29.01.06 im Pfarrheim St. Lamberti in Coesfeld, wo die zweite VB vom 28.04.06 bis 30.04.2006 ebenfalls stattfand.
Länderspezifisch war die VB letzten Monat vom 16.06.06 bis 18.06.06 in der Nähe von Freiburg.
Hier ging es dann ganz gezielt nur um Polen, Russland und Lettland und es wurde gaaaaanz viel über die EU geredet.
PS: Ja, Lettland ist auch in der EU und grenzt an Litauen, Weißrussland, Russland und Estland

Der aktuelle Stand der Dinge ist also, dass ich Russisch lernen muss, (Lettisch werd ich wohl auch mitkriegen) weil ich eine Russische Gastfamilie bekomme.
Am 19.08.06 machen wir eine Abschiedsparty im Frenkings Hof und am 25.08.06 gehts dann los.
8.7.06 10:23





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